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5. August 2020

Tarifvertrag metall berlin 2018

Filed under: Allgemein — @ 14:17

IndustriAll Europe begrüßt den am 6. Februar zwischen der IG Metall und Südwestmetall unterzeichneten Tarifvertrag. Das Abkommen steht an der Spitze der Tarifverhandlungen und ist ein positives Beispiel für die Sozialpartner nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa. Die neue Vereinbarung sieht eine jährliche Lohnerhöhung zwischen 3,5 % und 9,8 % (je nach Region) für die nächsten drei Jahre vor. Die Gesamtlohnerhöhung wird zwischen 10,5 % und 26,7 % liegen. Ein Teil des Ziels der Vereinbarung ist es, das Lohnniveau in Ostdeutschland an das westdeutsche Niveau anzugleichen. [3] Nach einem Rückgang im dritten Quartal 2018 zeigte das BIP in Deutschland bis Anfang 2019 weder einen negativen noch einen positiven Trend. Experten gehen jedoch davon aus, dass die deutsche Wirtschaft weiter an Schwung verlieren wird. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat seine Wachstumsprognose für 2019 von 1,5% auf 1,2% angepasst.

[1] Der BDI argumentiert, dass die außenwirtschaftlichen Unsicherheiten gegenüber dem Vereinigten Königreich und den USA den deutschen Außenhandel belasten. Arbeitszeit• Ab 2019 ein Recht für alle Vollzeitbeschäftigten mit mehr als 2 Jahren Betriebszugehörigkeit, ihre Wochenarbeitszeit für 6 bis 24 Monate auf 28 Stunden zu reduzieren. Nach Ablauf dieses Zeitraums haben die Arbeitskräfte das Recht, den Vorgang zu wiederholen. • Die vorübergehend reduzierte (28 Stunden) Wochenarbeitszeit wird auf 10 % der Erwerbsbevölkerung begrenzt. Beantragen mehr als 10 % der Arbeitnehmer eine Verkürzung der Arbeitszeit, Vorrang haben dann diejenigen, die Schichtarbeit, Pflege von Angehörigen oder kleinkinderfürsorge (bis 8 Jahre) leisten.• Die Arbeitgeber haben auch die Möglichkeit, Arbeitnehmer mit 40-Stunden-Verträgen zu beschäftigen (derzeit auf 18 %/13 % aller Verträge je nach Tarifregion festgelegt), aber die Betriebsräte werden mehr und stärkere Widerspruchsrechte haben, wenn die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von durchschnittlich 35,9 Wochenstunden über alle Arbeitnehmer hinausgeht. Die Industriegewerkschaft Metall (IG Metall) hat im März 2019 einen neuen Tarifvertrag in der Stahlindustrie vereinbart, von dem rund 72.000 Beschäftigte betroffen sein werden. [2] Die neue Vereinbarung hat eine Dauer von 26 Monaten und umfasst: Der Chef des Dachverbandes der Gesamtmetall-Gewerkschaft, Rainer Dulger, nannte den Tarifvertrag „den Eckpfeiler eines flexiblen Arbeitssystems für das 21. Jahrhundert“. Nach zwei erfolglosen Verhandlungsrunden gab es Warnstreiks in Krankenhäusern, Finanzämtern und Schulen. Arbeitgeber und Gewerkschaften haben sich Schließlich Anfang März darauf geeinigt, dass rund 800.000 Beschäftigte in Deutschland betroffen sein werden.

[7] Das neue Abkommen wird 33 Monate dauern und beinhaltet: Trotz der aktuellen Lage der deutschen Wirtschaft ist der Arbeitsmarkt stabil. Die Zahl der Arbeitslosen sank im Februar auf 2,37 Millionen (173.000 weniger Arbeitslose als im Februar 2018), während die Zahl der Erwerbstätigen auf 44,79 Millionen stieg (477.000 mehr Erwerbstätige als im Februar 2018). Die Arbeitslosenquote lag im Februar 2019 bei 5,3%. Sowohl ver.di als auch der DBB haben im ersten Quartal 2019 Verhandlungen mit dem Arbeitgeberverband Der Deutschen Staaten (TdL) über einen neuen Tarifvertrag für den öffentlichen Sektor aufgenommen. Die Gewerkschaften betonten, dass verhindert werden müsse, dass das Lohngefälle zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor zunehme. Eckhardt Rehberg, haushaltspolitischer Sprecher der CDU, mahnte zur Vorsicht und hob die finanzielle Verantwortung der Kommunen hervor. [6] Löhne• Eine Lohnerhöhung von 4,3 % ab dem 1. April 2018 für alle Arbeiter und Auszubildenden. • Einmalige Zahlung für die Monate Januar, Februar und März 2018 in Höhe von 100 € für alle Arbeiter und Angestellten von 70 € für alle Auszubildenden. • Eine Zahlung im Jahr 2019 in Höhe von 400 € für alle Arbeiter und 200 € für alle Auszubildenden. Ab 2020 wird dieser Pauschalbetrag dauerhaft und tarifdynamisch sein (wird mit weiteren Lohnerhöhungen steigen). In der deutschen Metall- und Elektroindustrie ist am Dienstag in den frühen Morgenstunden eine Lohneinigung erzielt worden.

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